Hyaluronsäure
Hyaluronsäure oder Hyaluronan kommt natürlicherweise in jedem Gewebe im menschlichen Körper vor. Es ist durch seine chemische Struktur von schleimiger Konsistenz und damit in der Lage große Mengen Wasser zu binden. Diese Wasserbindung sorgt dafür, dass unsere Haut weniger Falten hat. Und da sich Wasser nicht zusammen drücken lässt, sorgt diese Wasserbindung außerdem für die Stabilität in den Gelenken. Denn dort kommt Hyaluronsäure in den Knorpeln vor.
Je nachdem in welchem Gewebe es sich befindet, ist das Hyaluronsäuremolekül unterschiedlich groß. Je stärker die Belastung ist, desto größer wird der Hyaluronsäurekomplex. In der Haut ist er zum Beispiel kleiner als im Knorpel in unseren Gelenken. Damit ist Hyaluronsäure nicht nur für eine gute Wasserversorgung der Gewebe zuständig, sondern auch wichtig für die Stabilität zum Beispiel des Knorpelgewebes in den Gelenken. Sie stellt damit sozusagen ein Schmiermittel des Knorpels da.
Durch verschiedene äußere Einflüsse kann die Hyaluronsäureproduktion des Körpers vermindert sein. Die Haut wird nicht mehr optimal mit Feuchtigkeit versorgt, die Gelenke nicht mehr hinreichend geschmiert. Dem kann man durch die Einnahme von Hyaluronsäurepräparaten im Rahmen von Nahrungsergänzungsmitteln oder in Form von Spritzen entgegenwirken.
