Konturierung, Macrolane und Brustvergrößerung


In der Plastischen und ästhetischen Chrirurgie beschreibt der medizinische Fachbegriff der „Konturierung“ ein Ausgleichen eines angeborenen oder entstandenen Makel. Hierbei wird meist Hyaluronsäure ins Gewebe injiziert, um eine Straffung der jeweiligen Hautpartie zu erreichen. Mit einer Konturierung, also einer „Neu-Skizzierung“, können Bauch glatter oder Po runder gestaltet werden. Insgesamt erreicht man eine dauerhafte und attraktivere Neugestaltung der jeweiligen Körperregion.

Immer häufiger fällt in diesem Zusammenhang das Wort Makrolane (Macrolane)

Hierbei handelt es sich um eine biotechnologisch hergestellte Hyaluronsäure. Macrolane ist mit dem Produkt Restylane verwandt aber kompakter und fester. Es besitzt eine Zulassung zur Wiederherstellung von Volumen (beispielsweise bei der Narbenanhebung oder Beseitigung von Dellen) und zur Konturierung von Körperoberflächen. Seit Mai 2008 ist das Produkt „auch für den Brustaufbau zugelassen“.1 Dieses Einsatzgebiet wird allerdings kontrovers diskutiert.

„Hier [wird] eine Menge des Hyaluronsäureproduktes ins Drüsengewebe gespritzt, die die zur Faltenunterspritzung verwendete Menge an Restylane um mehr als ein Hundertfaches übersteigt.“1 erklärt Dr. A. Zieh Taufig den Vorgang in einem Interview und ergänzt: „Die Studienlage lässt es definitiv nicht zu, das Produkt an der Brust anzuwenden.“2

Preise einer Brustvergrößerung durch Makrolane

Preise einer Brustvergrößerung durch Makrolane | Quelle: http://www.kosmetische-plastische-chirurgie.eu | Zugriff: 10.01.2010

Mehrere Gründe sprechen demnach gegen eine Behandlung:

  • Makrolane baut sich ab
  • Jährliche Nachbehandlungen für gleichbleibendes Ergebnis
  • erforderliche Materialkosten sehr teuer
  • geringer Erfolg: maximal eine Cup-Größe
1 Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirugie (DGÄPC) – Newsletter – August 2008

2 Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirugie (DGÄPC) – Newsletter – Juli 2008

Einsortiert in: News am 10. Januar von


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