QMed setzt Hyaluronsäure zur Brustvergrößerung aus


Hyaluronsäure wird schon seit langer Zeit zur Brustvergrößerung eingesetzt. Nun zeichnet sich eine Wende in dem platisch-chururgischen Geschäft mit Hyaluronsäure ab.

Macrolane Busen

Aufgrund zu vieler Beschwerden hat der Konzern die Verwendung von Hyaluronsäure zur Brustvergrößerung vorläufig ausgesetzt

Vor einiger Zeit haben wir bereits über das Hyaluronsäure-Verbot in Frankreich sowie über Beschwerden von Patientinnen in Verbindung mit dem Präparat Macrolane berichtet. Nun setzt sich dieser Trend auch andernorts fort: Die schwedische Herstellerfirma hat die Indikation der Hyaluronsäure für Brustvergrößerungen ausgesetzt – zumindest vorläufig, wie es aus Firmenkreisen hieß. Dies hat vor allem mit den Probleme zu tun, die Macrolane-Patientinnen gemeldet haben. So heißt es wortwörtlich in der Pressemitteilung von Qmed:

„Aufgrund der aktuelle Fragestellung zur radiologischen Brustuntersuchung von Macrolane-Patientinnen hat sich das Unternehmen entschlossen, diese Indikation vorübergehend aus der Zulassung zu nehmen. Die Behandlung der Brust wird daher nicht mehr empfohlen und auch nicht mehr von unserem Unternehmen an die Ärzteschaft unterstützt, bis eine Einigung über die Bewertung erzielt wurde“

Was eine eindeutige Begründung für das Aussetzen des Präparates angeht, so ist es schwierig, aus der folgenden Begründung wirklich schlau zu werden:

„Gründe für die Aussetzung der Brustindikation ist die Uneinigkeit der Radiologen bezüglich des Vorgehens bei der Untersuchung von mit Macrolane behandelten Brustpatientinnen. Alle anderen Indikationen bleiben davon unberührt und sind weiterhin zugelassen.“

Mit anderen Worten: Es herrscht Uneinigkeit darüber, wie man Patientinnen, die Probleme nach einer Brustvergrößerung mit Macrolane melden, untersucht und behandelt werden sollten. Bis dieses Problem geklärt und gelöst ist, soll das Präparat nicht mehr zum Einsatz kommen.

 

 

Einsortiert in: News am 4. Mai von


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